Aktuelles:

 
 

Veranstaltung zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

Am 26. Januar 2012 findet zum vierten Mal in Elmshorn eine von SchülerInnen organisierte Veranstaltung zum Gedenktag für die Opfer des Naziregimes statt.

Diesmal beteiligen sich 90 SchülerInnen aus
5 Schulen - Bismarckschule, Boje-C.-Steffen Gemeinschaftsschule, Elsa-Brändström-Schule, Erich Kästner Gemeinschaftsschule, Leibniz Privatschule - an dieser Veranstaltung mit der Darstellung historischer Fakten und künstlerischen Beiträgen zum Gedenken an den Tag der Befreiung von Auschwitz, der sich zum 67. Mal jährt.

Auschwitz - Ort des Unfassbaren

Es werden Informationen, Gedichte und Lieder über das Vernichtungslager Auschwitz vorgetragen.

Die Programmpunkte:
 



Beginn Abendveranstaltung: 19.00 Uhr
Der Eintritt ist frei. Es wird jedoch eine Karte für
den Einlass benötigt. Karten gibt es in der

Theaterkasse - Königstr. 56 und bei
Konzert und Event - Kirchenstr. 8

"Was ist Auschwitz?" Mit dieser Frage beginnt die Veranstaltung. Eine multimediale Beantwortung wird aus unterschiedlichen Sichtweisen gegeben. Auschwitz - damals bis heute - eine Sammlung von Tatsachen.

Der Todesmarsch von Auschwitz nach Holstein wird anhand von Stelen, die diesen Weg markieren, nachgezeichnet.

"Lyrisches Überleben". Mit den lyrischen Texten von drei Autorinnen im Exil  - Rose Ausländer, Else Lasker-Schüler, Mascha Kaleko -  wird der Begriff Denk-Mal in seiner wörtlichen Bedeutung dargestellt und verarbeitet.

"Die Lebenserinnerungen von Corrie ten Boom", eine Holländerin, die verfolgten Juden Zuflucht gab und später selber ins KZ Ravensbrück deportiert wurde, wird anhand ihres Buches „Die Zuflucht“ vorgestellt.

"Wink über das Aschenfeld" ist ein Gedichtszyklus von Anne-Marie Fabian. In loser Folge werden Werke aus diesem Zyklus sowie je ein Gedicht von Ruth K. Klüger und Erich Fried dem Programm beigefügt.

Programmflyer zur Veranstaltung

Veranstalter ist die Stadt Elmshorn in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft „Stolpersteine für Elmshorn“.

 

Informationen und Hintergründe zu dieser Veranstaltungsreihe.
Die Idee, um den 27. Januar herum eines jeden Jahres mit SchülerInnen eine Gedenkfeier  für SchülerInnen zu organisieren, entstand in der Arbeitsgruppe „Stolpersteine für Elmshorn“ aus der Überlegung heraus das Thema Verfolgung im Nationalsozialismus gemeinsam mit SchülerInnen aufzuarbeiten und verständlich zu gestalten. Gewollt ist eine konkrete aktive Auseinandersetzung der Schülerinnen mit diesem Thema.           

Bereits im Rahmen der Verlegung von Stolpersteinen für Opfer in Elmshorn hatten SchülerInnen zu unterschiedlichen Opfern geforscht und die feierliche Verlegung der Stolpersteine durch eigene Beträge mit gestaltet. Zur Vorbereitungen der diesjährigen Veranstaltung "Auschwitz - Ort des Unfassbarren" haben sich SchülerInnen intensiv mit dem Thema Verfolgung und Vernichtung von Menschen in der Nazizeit auseinandergesetzt und dieses künstlerisch aufgearbeitet.

In der Vormittagsveranstaltung werden über 400 Schüler an dieser Veranstaltung als Zuschauer teilnehmen. In der öffentlichen Abendveranstaltung werden noch einmal soviel Besucher erwartet.

 
 

Grußwort der Stadt

Am 15. April 2008 verlegt der Künstler Gunter Demnig zum zweiten Mal Stolpersteine zur Erinnerung an Elmshorner Bürgerinnen und Bürger, die während der Zeit des Nationalsozialismus gewaltsam zu Tode kamen.

Ich bin immer noch beeindruckt von der Verlegung der ersten Steine dieser Art in Elmshorn am 14. August 2007. Mit der Verlegung der Steine dort, wo die Verstorbenen ihren letzten freiwillig gewählten Aufenthalt hatten, ...
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Grußwort der IG-Metall

Erinnerung ist ein umkämpftes Terrain. Mit ihr wird Politik gemacht. Überall auf der Welt. Auch in Elmshorn. Mit der Aktion “Stolpersteine” - die aktiv von den Gewerkschaften des DGB und insbesondere meiner Gewerkschaft, der IG Metall, gemeinsam mit vielen anderen unterstützt wird – wollen wir konkret über die Kapitel und Personen stolpern, die Opfer des verbrecherischen Regimes des nationalsozialistischen Terrors waren – nicht irgendwo, sondern hier gerade in Elmshorn....
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Aktionskunst: "Stolpersteine in Elmshorn"  schafft Verbindungen

Mit dem 15. April 2008 legt der Kölner Künstler Gunter Demnig zum zweiten Mal in Elmshorn Spuren. Wir sind damit Teil dieser - ja - europäischen „Kunstaktion Stolpersteine“ gegen das Vergessen der Opfer des Faschismus.
Anläufe, sich an diesem Kunstwerk zu beteiligen, gab es in der Vergangenheit schon durch den Antifaschistischen Trägerkreis mit einem Schreiben an die Schulen sowie durch
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 www.stolpersteine-elmshorn.de