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Die bearbeiteten Themen
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Opfer der jüdischen Gemeinde |
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Elmshorn
gehörte zu den wenigen Städten in Schleswig-Holstein, die
eine jüdische Gemeinde besaßen. Hiervon zeugen noch heute der Gedenkstein
der jüdischen Synagoge am Flamweg, sowie der jüdische Friedhof in der
Feldstraße. Die Deportationen und Konzentrationslager haben mit einer
Ausnahme keine Elmshorner Juden überlebt. An wen Stolpersteine erinnern,
lesen sie hier.
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Opfer politischer Verfolgung |
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In Elmshorn,
traditionelle Produktionsstätte für Leder und Fleischwaren, entwickelte sich
in der Weimarer Republik ein weit verzweigtes Netz von
Arbeiterorganisationen. Die Parteien SPD, USPD und KPD, Gewerkschaften,
Arbeitersportvereine und andere Organisationen aus dem Arbeitermilieu waren
in der Zeit zwischen 1918 und 1933 fest in der Elmshorner Bevölkerung
verankert. Terror und Verfolgung dieser Menschen durch die Nazis fanden
ihren ersten Höhepunkt im so genannten Offenbornprozess 1934. Einem
Massenprozess gegen 220 Männer und Frauen aus dem politischen Widerstand, an
den heute noch ein Gedenkstein am Reinhold-Jürgensen-Platz erinnert. Ebenso
finden sich Namen von Opfern politischer Verfolgung am Mahnmal vor dem
Rathaus. An wen Stolpersteine erinnern, lesen Sie hier.
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Opfer der "Euthanasie"
- Mord an Kranken und Behinderten |
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Psychisch
kranke, körperbehinderte und geistig behinderte Menschen wurden während der
Hitlerdiktatur als „lebensunwert“ bezeichnet und aus „rassehygienischen
Gründen“ systematisch verfolgt, zwangssterilisiert und /oder umgebracht.
Auch aus Elmshorn stammten Opfer der sogenannten „Euthanasie“ – einem
gezielten Mordprogramm, mit dem die Nazis zwischen 1939 und 1945 nach
Berechnungen von Historikern mindestens 70 000 behinderte Menschen
umbrachten, darunter mindestens 5000 Kinder. An wen Stolpersteine erinnern,
lesen Sie hier.
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Opfer der Jehovas Zeugen |
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Die
„Ernsten Bibelforscher“, wie sich die Zeugen Jehovas noch bis Anfang der
1930er Jahren nannten, wurden vom NS-Staat systematisch und unerbittlich
verfolgt. Sie verweigerten sich mit großer Konsequenz dem Führerkult, sie
lehnten die Arbeit in der Rüstungsproduktion ab, viele von ihnen waren
Kriegsdienstverweigerer – schnell gerieten sie ins Fadenkreuz der
NS-Verfolgungsbehörden. Sehr viele der Zeugen Jehovas mussten Schikanen,
Gefängnis oder KZ-Internierung erdulden. 1936/1937 beteiligten sich auch die
Zeugen Jehovas in Schleswig-Holstein an den beiden reichsweiten
Flugblattaktionen. Hierin wurde die grausame Verfolgung der
Religionsgemeinschaft angeprangert. Eine mit keiner anderen
Widerstandsorganisation während der NS-Zeit vergleichbaren Initiative. An
wen Stolpersteine erinnern, lesen Sie hier.
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Opfer der Zwangsarbeit |
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Während
des zweiten Weltkrieges wurden in Deutschland mehr als drei Millionen
Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen in der Rüstungsindustrie und
Wirtschaft eingesetzt. Auch in Elmshorn hielten fast alle Betriebe mit dem
Einsatz von „Fremdarbeiterinnen und Fremdarbeitern“, wie sie in der Sprache
der Nazis genannt wurden, ihre Produktion aufrecht. Mehr als 2100 hierher
verschleppte Menschen, darunter Kinder und Kriegsgefangene hielten sich
während des zweiten Weltkrieges in dieser Stadt auf. Zwei Drittel kamen aus
Polen und der Sowjetunion. Nach der NS-Rassenideologie galten sie als
minderwertige Menschen und wurden überwiegend menschenunwürdig behandelt.
Sie waren in Elmshorn in 23 Lagern untergebracht an die heute noch
Gedenktafeln erinnern. An wen Stolpersteine erinnern, lesen Sie hier.
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Opfer der Sinti und Roma |
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Ausgegrenzt,
vertrieben, ermordet – die rassistische Verfolgung von Sinti und Roma. Als
Sinti oder Roma bezeichnet man eine aus Indien stammende, seit dem
Mittelalter in Europa lebende Minderheit mit einer eigenen Sprache und
kulturellen Besonder-heiten. In Deutschland hat sich für die Menschen,
deren Vorfahren seit langem in Deutschland ansässig waren, die Bezeichnung
„Sinti“ durchgesetzt . Den von der übrigen Bevölkerung früher verwendeten
Begriff „Zigeuner“ lehnen die meisten Sinti und Roma als diskriminierend ab.
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Namensliste der Opfer |
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| weitere Themen an denen wir
arbeiten |
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Opfer der Spanischen
Freiheitskämpfer |
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noch nicht veröffentlicht |
Schülerarbeit zum Gedenktag 27.01.11 |
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noch nicht veröffentlicht |
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| www.stolpersteine-elmshorn.de |