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Die
Arbeitsgemeinschaft
Stolpersteine für Elmshorn
lädt ein zur Verlegung neuer Stolpersteine am 03. März 2012 in Elmshorn.
„Stolpersteine gegen das Vergessen“ nennt der Kölner Künstler
Gunter Demnig sein Projekt konkreter Erinnerungsarbeit. Er schlug vor,
mit Tausenden von Steinen an die Vertreibung und Vernichtung der Juden,
der Sinti und Roma, der politisch Verfolgten, sowie Männer und Frauen des
Widerstandes, der Homosexuellen, der Zeugen Jehovas und der
Euthanasieopfer des Faschismus zu erinnern. Die 10x10 cm großen Steine
tragen eine Messingtafel mit der Inschrift: „HIER WOHNTE…“, sowie Daten
und Ort des Todes. Dieses Kunstprojekt ist inzwischen in über 500 Orten
Deutschlands, ebenso in Österreich, Ungarn und in den Niederlanden
realisiert worden.
„Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist“; sagt
Gunter Demnig.
Die Stolpersteine sind ein sich ausbreitendes Kunstwerk im öffentlichen
Raum, das ohne die Initiative von Menschen nicht wachsen und geschützt
werden kann.
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Gedenktag für die Opfer des National-sozialismus 2012
Am 26. Januar 2012 fand zum vierten
Mal in Elmshorn eine von SchülerInnen organisierte Veranstaltung zum
Gedenktag für die Opfer des Naziregimes statt.
Diesmal beteiligen sich 90 SchülerInnen aus
5 Schulen - Bismarckschule, Boje-C.-Steffen Gemeinschaftsschule,
Elsa-Brändström-Schule, Erich Kästner Gemeinschaftsschule, Leibniz
Privatschule - an dieser Veranstaltung mit der Darstellung
historischer Fakten und künstlerischen Beiträgen zum Gedenken an den
Tag der Befreiung von Auschwitz, der sich zum 67. Mal jährt.
Auschwitz - Ort des
Unfassbaren
Es werden
Informationen, Gedichte und Lieder über das Vernichtungslager Auschwitz vorgetragen.
Die Programmpunkte:
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"Was ist Auschwitz?"
Mit dieser Frage beginnt die Veranstaltung. Eine multimediale Beantwortung wird aus
unterschiedlichen Sichtweisen gegeben. Auschwitz - damals bis heute - eine
Sammlung von Tatsachen.
Der Todesmarsch von
Auschwitz nach Holstein wird anhand von Stelen, die diesen Weg
markieren, nachgezeichnet.
"Lyrisches Überleben".
Mit den lyrischen Texten von drei Autorinnen im Exil - Rose Ausländer, Else Lasker-Schüler, Mascha Kaleko
- wird der Begriff Denk-Mal in seiner
wörtlichen Bedeutung dargestellt und verarbeitet.
"Die Lebenserinnerungen von Corrie ten Boom", eine Holländerin, die
verfolgten Juden Zuflucht gab und später selber ins KZ Ravensbrück
deportiert wurde, wird anhand ihres Buches „Die Zuflucht“
vorgestellt.
"Wink über das Aschenfeld" ist ein Gedichtszyklus von Anne-Marie
Fabian. In loser Folge werden Werke aus diesem Zyklus sowie je ein Gedicht
von Ruth K. Klüger und Erich Fried dem Programm beigefügt.
Programmflyer zur Veranstaltung
Informationen und Hintergründe zu dieser
Veranstaltungsreihe.
Die Idee, um den 27. Januar herum mit SchülerInnen eine Gedenkfeier für
SchülerInnen
zu organisieren, entstand in der Arbeitsgruppe „Stolpersteine für
Elmshorn“ aus der Überlegung heraus das Thema Verfolgung im Nationalsozialismus
gemeinsam mit SchülerInnen aufzuarbeiten und verständlich zu
gestalten. Gewollt ist eine konkrete aktive Auseinandersetzung der
Schülerinnen mit diesem Thema.
Bereits im Rahmen der
Verlegung von Stolpersteinen für Opfer in Elmshorn hatten SchülerInnen zu
unterschiedlichen Opfern geforscht und die feierliche Verlegung der
Stolpersteine durch
eigene Beträge mit gestaltet. Zur Vorbereitungen der diesjährigen Veranstaltung
"Auschwitz - Ort des Unfassbarren" haben
sich SchülerInnen intensiv mit dem Thema Verfolgung und Vernichtung von
Menschen in der Nazizeit auseinandergesetzt und dieses künstlerisch
aufgearbeitet.
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Stolpersteinverlegung 20.April
2010
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„Stolpersteine gegen das Vergessen“ nennt der Kölner Künstler Gunter Demnig sein Projekt konkreter Erinnerungsarbeit.
Er schlug vor, mit
tausenden von Steinen an die Vertreibung und Ermordung von Deutschen
jüdischer Herkunft und anderer Verfolgter des Faschismus zu erinnern. Die
10x10 Zentimeter großen Steine tragen eine Messingtafel mit der Inschrift
„Hier wohnte…“ sowie Daten und Orte des Todes.
Dieses Kunstprojekt ist
inzwischen zum größten denzentralen Kunstwerk der Welt geworden...
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Gedenktag für
die Opfer des National-sozialismus 2011
Am 27. Januar 2011 gestalteten zum dritten Mal
Elmshorner SchülerInnen diese Gedenkveranstaltung.
Waren vor drei Jahren 4
Elmshorner Schulen beteiligt, waren es diesmal 94 mitwirkende Schüler aus
sechs Schulen: Bismarckschule, Boje-C.-Steffen-Gemeinschaftsschule,
Elsa-Brändström-Schule, Erich Kästner Gemeinschaftsschule Elmshorn, Freie
Waldorfschule Elmshorn und Leibniz Privatschule.
Die Idee, an diesem Tag mit SchülerInnen für SchülerInnen eine Gedenkfeier
zu organisieren, entstand in der Arbeitsgruppe „Stolpersteine für
Elmshorn“ aus der Überlegung, wie wir SchülerInnen besser das Thema
Verfolgung im Nationalsozialismus näher bringen, bzw. sie dazu bringen
könnten sich selber aktiv damit auseinanderzusetzen. Im Rahmen der
Verlegung von Stolpersteinen für Opfer in Elmshorn hatten SchülerInnen zu
unterschiedlichen Opfern geforscht und die Verlegungsveranstaltung durch
erarbeitete Beträge mit gestaltet.
Es wurden Gedichte von Boris Vian und Nick Laird vorgetragen, Szenen aus
einem Theaterstück „Ab heute heißt du Sara“ dargestellt und über die
Verfolgung von Roma und Sinti berichtet. Eine Revue, geleitet von
Anna Haentjens wurde vorgetragen
mit zusammengestellt Texten von Anne Frank,
Andorra (von Max Frisch), Zitate aus dem Jugendroman „Damals war es
Friedrich“, Gedichte von Kindern aus Theresienstadt und Liedern von
verschiedenen Komponisten. Weitere Informationen entnehmen Sie bitten dem Programmflyer zur Veranstaltung
Programmflyer zur Veranstaltung am 27.01.2011.
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....................................................................Buchlesung mit Karin
Guth
am Montag, 9. November um 19.30 Uhr im Industriemuseum
Elmshorn.
Eine Veranstaltung der Elmshorner Arbeitsgemeinschaft
„Aktion Stolpersteine“ in Kooperation mit dem Industriemuseum in der
Catharinenstraße. Der Eintritt ist frei.
Karin Guth beschreibt den Lebensweg eines 1919 geborenen Sinto, der zu
Kriegsbeginn in die Wehrmacht eingezogen aber 1943 „aus rassepolitischen
Gründen“ entlassen und nach Auschwitz deportiert wird. Vor der Ermordung
aller dort Inhaftierten, d.h. vor der „Auflösung“ des „Zigeunerlagers“ im
August 1944 transportiert man ihn zusammen mit anderen „arbeitsfähigen“
Häftlingen in das KZ Ravensbrück und von dort später in das KZ
Sachsenhausen.
In sehr vielen Gesprächen über mehrere Jahre hat Walter Winter seinen
Lebensweg in Einzelheiten der Autorin Karin Guth geschildert. Als
einfühlende Erzählerin stellt sie aus der Perspektive des
Auschwitz-Überlebenden seine Erlebnisse, Erfahrungen und Reflektionen dar.
Download Veranstaltungsflyer
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www.stolpersteine-elmshorn.de |
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